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Mal nicht zum essen: Bio-Leder

Aus persönlichem und aktuellem Anlass, denn die Autoren waren, bzw. sind gerade beim Wandern:

Über’s Essen macht ihr Euch schon Gedanken, aber wie sieht’s aus mit anderen Tierprodukten? Leder zum Beispiel?

Leder ist ja meißt eben nicht das “Abfallprodukt” des wegen seines Fleisches geschlachteten Tieres. Gruselig: “Oft stammt das Leder auch aus einer chinesischen Hunde- oder Katzenfellgerberei. Totschlagen, verbrühen oder lebendig häuten sind gängige Methoden.”  Wer sich über die Bedingungen informieren möchte, kann dies zB hier tun.

Auf Lederkleidung kann man gut verzichten, mit Ausnahme der Schuhe. Vor allem solcher, die sehr stark beansprucht werden: Wander- und Trekkingschuhe.

Hier haben sich einige Hersteller schon Gedanken gemacht.

Der bayerische Hersteller “Meindl” bietet mit seinem Produkt “Meindl Identity” ein Bioleder mit Herkunftsgarantie.

Hanwag Bio Leder

Hanwag Bio Leder

 

Noch sympathischer ist mir allerdings die Firma Hanwag, die vier Modelle in Bio-Qualität herstellt. Hanwag gibt sogar zu, dass sie (noch) nicht
perfekt sind. “Wir wollen hier kein Green Washing betreiben. Das Leder ist ein Bio-Produkt, aber die vier neuen Schuhe sind keine echten
Öko-Produkte – noch nicht! Zu viele Bestandteile und Verfahren in der Herstellung hochwertiger Bergstiefel gibt es einfach noch nicht in ‚grün’.
Aber wir sind überzeugt, die Verwendung der Häute von Bio-Rindern ist ein Schritt in die richtige Richtung – in Richtung Nachhaltigkeit. Und wir
arbeiten intensiv an den nächsten Schritten.”

Und ganz ehrlich. Wer heute neue Wanderschuhe kauft gibt locker €200,- und mehr aus. Da kann man auch gleich ein paar € mehr ausgeben und dann beim Wandern in den Bergen mit gutem Gewissen die Kühe streicheln.

 

 

Gut zum Essen

Gut zum Essen

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