Kurzmitteilung
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Technik-Update: Email-Abonnement

Heute mal eine kurze Nachricht aus der Technik-Ecke:

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Galerie
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Impressionen von der Wir-haben-es-satt-Demo Berlin

Wow!

30.000 Menschen demonstrierten am Rande der „Grünen Woche“ in Berlin gegen die Agrarindustrie, das Bienensterben, Einsatz von Antibiotika als „Futtermittel“, Gentech-Pflanzen auf Europas Äckern und Lebensmittelpatente, gegen das Freihandelsabkommen mit den USA, Massentierhaltung und -quälerei, die Zerstörung der bäuerlichen Landwirtschaft …

Wir waren dabei und es war irrisnnig toll so viele Menschen aus allen Altersschichten dort zu sehen, die sich für besseres, lebenswerteres Essen für Mensch und Tier einsetzen.

Lass die Sau raus

Lass die Sau raus

Menschen jeden Alters

Menschen jeden Alters

Zettelchen für die Polizei

Zettelchen für die Polizei

Für glückliche Schweine...

Für glückliche Schweine…

...und Hähnchen...

…und Hähnchen…

... und Kühe

… und Kühe

Slowfood Gruppe

Slowfood Gruppe

Traktorzug

Traktorzug

Forderungen an die Regierung

Forderungen an die Regierung

Für Saatgutvielfalt

Für Saatgutvielfalt

Abschlusskundgebung

Abschlusskundgebung

Das schönste Plakat

Das schönste Plakat

Wir sind froh, dass wir dabei sein konnten.
Neben dem guten Gewissen für unsere Ideale friedlich auf die Strassen Berlins gegangen zu sein, hat es natürlich auch super viel Spaß gemacht mit all den Menschen und der Musik und dem gutem Wetter. Tausend Dank auch an unsere Wohnungssponsorin!

Einen Videobericht des BR findet ihr hier

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Mainpost-Interview

Normalerweise führen wir die Interviews mit den Landwirten, diesmal wurden wir selbst interviewt. Das Interview findet ihr in der Ausgabe der Mainpost vom Freitag, 10. Januar (Karlstadter/Gemündener Lokalteil) oder natürlich auch online.

Hier geht’s zum Interview.

Wir suchen auch weiterhin Höfe zum Interview und Vorstellung auf unserer Seite. Interessierte Landwirte dürfen sich gerne bei uns melden.

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Milch für Tierkind und Mensch gleichzeitig – geht das?

Alle Tiere, die „für“ den Menschen gemolken werden, müssen einmal im Jahr ein Baby bekommen. Damit dann der Mensch und nicht das Tierkind die Milch „bekommt“ müssen Mutter und Kind getrennt werden. Ein schmerzlicher Vorgang für beide.

Fleckviehkuh mit Kalb [Quelle_demeter eV]

Fleckviehkuh mit Kalb [Quelle_demeter eV]

Es gibt aber erfeulicherweise auch sanfte Alternativen, die zwar dann für den Menschen natürlich eine geringere Menge Milch hervorbringen (was die Milch teurer macht, ja machen muss), mir aber gefühlsmäßig richtiger erscheinen. Fragt doch mal bei Eurem Käseverkäufer nach wie und ob die Kälber (Lämmer etc) abgesetzt werden und ob er schonmal über Alternativen nachgedacht hat.

Hier ein Bericht von Provieh e.V. zu den Alternativen der Trennung von Mutter und Kind. Natürlich auch für Milchviehhalter interessant. Kälber, bleibt bei euren Müttern!

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Eine Chance für die Bruderhähne

Den Brüdern der Legehennen eine Chance auf ein (zumindest zeitweise) gutes Leben bieten. Dem hat sich die Bruderhahn Initiative Deutschland verschrieben. Ein Zusammenschluß aus Brütereien, Geflügelhaltern und dem Handel.

B I D

Die Eier der „Schwestern“ werden im Handel für 4 Cent mehr verkauft als die üblichen Eier. Dies quersubventioniert die Aufzucht der Brüderhähne, die sonst am 1. Tag ihres Lebens vergast oder lebend geschreddert werden. Stattdessen werden die Brüderhähne in demeter und bioland Betrieben bis zur Schlachtung aufgezogen. Sie wachsen zwar langsamer und werden auch nicht so schwer wie die Hochleistungsmasthähne, dafür bekommen sie gesundes Futter und Auslauf. Und falls Sie Medikamente wie Antibiotika bekommen, werden sie nicht mehr als B.I.D. Hähnchen verkauft.

Leider gibt es die Eier und das Fleisch noch nicht bei uns lokal zu kaufen. Aber wir können versuchen, die Information zu verbreiten, so dass sich dies ändert.

Und ihr könnt den Bruderhahn auf dem Bauckhof online bestellen. Hähnchen eignen sich übrigens auch als Weinachtsbraten!

 

sitemap_rosa_t2www.bruderhahn.de

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Zum Gruseln (weil ja noch Haloween ist)

In der Stadtbibliothek ist mir zufällig die ÖKOTEST Ausgabe #4 vom April diesen Jahres in die Hände gefallen. Diese Ausgabe ist im Hinblick auf tierische Produkte und mehr sehr empfehlenswert und hat auch den passenden Gruselfaktor für eine Haloween Lektüre.

Der Aufmacher sind Bericht und Testreihe Milchprodukte – welche von unglücklichen Kühen sind. Vor allem folgender Satz hat mich beeindruckt: „… die Verbindung zwischen schöner Verpackung und den wirklichen Bedingungen der Tiere ist so nicht gewollt“. Aha, ein Versehen also dass uns da eine weidende Kuh auf der Verpackung entgegenlächelt.
Die wenigsten Kühe haben jemals einen Grashalm in echt, geschweige denn eine Weide gesehen. Dies lässt sich netterweise hinterher in der Milch nachweisen. Die Milch ohne Gras ist natürlich auch nicht so gesund (falls Milch überhaupt gesund ist, worüber ja immer noch gestritten wird). Begriffe wie „Weideglück“ oder „Weidemilch“ sind übrigens keine geschützten Begriffe und werden natürlich entsprechend gern von den Herstellern verwendet.

Im Artikel „Das Tier als Werkstück“ werden durch alle Tierarten hindurch recht knapp und anschaulich deren Produktionsbedingungen (so muss man’s leider nennen) dargestellt. Interessant finde ich die Ausführungen darüber, dass seit einigen Jahrzehnten die Nutztierzucht dermaßen falsch läuft, dass mittlerweile die Genetik dem natürlichen Verhalten widerspricht. Dies lässt sich dummerweise nicht so einfach wieder umkehren, da es – beispielsweise bei Hühnern – garkeine ursprünglichen Zuchtlinien und Gene mehr gibt.

Umso besser, wenn man als Konsument noch die kleinen Betriebe unterstützen kann.

Die Artikel aus der ÖKOTEST kann man sich kostenpflichtig runterladen oder sich zB. in der Würzburger Stadtbücherei auch die Ausgabe einfach ausleihen oder reingehen und dort lesen.

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Mal nicht zum essen: Bio-Leder

Aus persönlichem und aktuellem Anlass, denn die Autoren waren, bzw. sind gerade beim Wandern:

Über’s Essen macht ihr Euch schon Gedanken, aber wie sieht’s aus mit anderen Tierprodukten? Leder zum Beispiel?

Leder ist ja meißt eben nicht das „Abfallprodukt“ des wegen seines Fleisches geschlachteten Tieres. Gruselig: „Oft stammt das Leder auch aus einer chinesischen Hunde- oder Katzenfellgerberei. Totschlagen, verbrühen oder lebendig häuten sind gängige Methoden.“  Wer sich über die Bedingungen informieren möchte, kann dies zB hier tun.

Auf Lederkleidung kann man gut verzichten, mit Ausnahme der Schuhe. Vor allem solcher, die sehr stark beansprucht werden: Wander- und Trekkingschuhe.

Hier haben sich einige Hersteller schon Gedanken gemacht.

Der bayerische Hersteller „Meindl“ bietet mit seinem Produkt „Meindl Identity“ ein Bioleder mit Herkunftsgarantie.

Hanwag Bio Leder

Hanwag Bio Leder

 

Noch sympathischer ist mir allerdings die Firma Hanwag, die vier Modelle in Bio-Qualität herstellt. Hanwag gibt sogar zu, dass sie (noch) nicht
perfekt sind. „Wir wollen hier kein Green Washing betreiben. Das Leder ist ein Bio-Produkt, aber die vier neuen Schuhe sind keine echten
Öko-Produkte – noch nicht! Zu viele Bestandteile und Verfahren in der Herstellung hochwertiger Bergstiefel gibt es einfach noch nicht in ‚grün’.
Aber wir sind überzeugt, die Verwendung der Häute von Bio-Rindern ist ein Schritt in die richtige Richtung – in Richtung Nachhaltigkeit. Und wir
arbeiten intensiv an den nächsten Schritten.“

Und ganz ehrlich. Wer heute neue Wanderschuhe kauft gibt locker €200,- und mehr aus. Da kann man auch gleich ein paar € mehr ausgeben und dann beim Wandern in den Bergen mit gutem Gewissen die Kühe streicheln.

 

 

Gut zum Essen

Gut zum Essen