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Mainpost-Interview

Normalerweise führen wir die Interviews mit den Landwirten, diesmal wurden wir selbst interviewt. Das Interview findet ihr in der Ausgabe der Mainpost vom Freitag, 10. Januar (Karlstadter/Gemündener Lokalteil) oder natürlich auch online.

Hier geht’s zum Interview.

Wir suchen auch weiterhin Höfe zum Interview und Vorstellung auf unserer Seite. Interessierte Landwirte dürfen sich gerne bei uns melden.

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Milch für Tierkind und Mensch gleichzeitig – geht das?

Alle Tiere, die „für“ den Menschen gemolken werden, müssen einmal im Jahr ein Baby bekommen. Damit dann der Mensch und nicht das Tierkind die Milch „bekommt“ müssen Mutter und Kind getrennt werden. Ein schmerzlicher Vorgang für beide.

Fleckviehkuh mit Kalb [Quelle_demeter eV]

Fleckviehkuh mit Kalb [Quelle_demeter eV]

Es gibt aber erfeulicherweise auch sanfte Alternativen, die zwar dann für den Menschen natürlich eine geringere Menge Milch hervorbringen (was die Milch teurer macht, ja machen muss), mir aber gefühlsmäßig richtiger erscheinen. Fragt doch mal bei Eurem Käseverkäufer nach wie und ob die Kälber (Lämmer etc) abgesetzt werden und ob er schonmal über Alternativen nachgedacht hat.

Hier ein Bericht von Provieh e.V. zu den Alternativen der Trennung von Mutter und Kind. Natürlich auch für Milchviehhalter interessant. Kälber, bleibt bei euren Müttern!

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Zum Gruseln (weil ja noch Haloween ist)

In der Stadtbibliothek ist mir zufällig die ÖKOTEST Ausgabe #4 vom April diesen Jahres in die Hände gefallen. Diese Ausgabe ist im Hinblick auf tierische Produkte und mehr sehr empfehlenswert und hat auch den passenden Gruselfaktor für eine Haloween Lektüre.

Der Aufmacher sind Bericht und Testreihe Milchprodukte – welche von unglücklichen Kühen sind. Vor allem folgender Satz hat mich beeindruckt: „… die Verbindung zwischen schöner Verpackung und den wirklichen Bedingungen der Tiere ist so nicht gewollt“. Aha, ein Versehen also dass uns da eine weidende Kuh auf der Verpackung entgegenlächelt.
Die wenigsten Kühe haben jemals einen Grashalm in echt, geschweige denn eine Weide gesehen. Dies lässt sich netterweise hinterher in der Milch nachweisen. Die Milch ohne Gras ist natürlich auch nicht so gesund (falls Milch überhaupt gesund ist, worüber ja immer noch gestritten wird). Begriffe wie „Weideglück“ oder „Weidemilch“ sind übrigens keine geschützten Begriffe und werden natürlich entsprechend gern von den Herstellern verwendet.

Im Artikel „Das Tier als Werkstück“ werden durch alle Tierarten hindurch recht knapp und anschaulich deren Produktionsbedingungen (so muss man’s leider nennen) dargestellt. Interessant finde ich die Ausführungen darüber, dass seit einigen Jahrzehnten die Nutztierzucht dermaßen falsch läuft, dass mittlerweile die Genetik dem natürlichen Verhalten widerspricht. Dies lässt sich dummerweise nicht so einfach wieder umkehren, da es – beispielsweise bei Hühnern – garkeine ursprünglichen Zuchtlinien und Gene mehr gibt.

Umso besser, wenn man als Konsument noch die kleinen Betriebe unterstützen kann.

Die Artikel aus der ÖKOTEST kann man sich kostenpflichtig runterladen oder sich zB. in der Würzburger Stadtbücherei auch die Ausgabe einfach ausleihen oder reingehen und dort lesen.

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Mal nicht zum essen: Bio-Leder

Aus persönlichem und aktuellem Anlass, denn die Autoren waren, bzw. sind gerade beim Wandern:

Über’s Essen macht ihr Euch schon Gedanken, aber wie sieht’s aus mit anderen Tierprodukten? Leder zum Beispiel?

Leder ist ja meißt eben nicht das „Abfallprodukt“ des wegen seines Fleisches geschlachteten Tieres. Gruselig: „Oft stammt das Leder auch aus einer chinesischen Hunde- oder Katzenfellgerberei. Totschlagen, verbrühen oder lebendig häuten sind gängige Methoden.“  Wer sich über die Bedingungen informieren möchte, kann dies zB hier tun.

Auf Lederkleidung kann man gut verzichten, mit Ausnahme der Schuhe. Vor allem solcher, die sehr stark beansprucht werden: Wander- und Trekkingschuhe.

Hier haben sich einige Hersteller schon Gedanken gemacht.

Der bayerische Hersteller „Meindl“ bietet mit seinem Produkt „Meindl Identity“ ein Bioleder mit Herkunftsgarantie.

Hanwag Bio Leder

Hanwag Bio Leder

 

Noch sympathischer ist mir allerdings die Firma Hanwag, die vier Modelle in Bio-Qualität herstellt. Hanwag gibt sogar zu, dass sie (noch) nicht
perfekt sind. „Wir wollen hier kein Green Washing betreiben. Das Leder ist ein Bio-Produkt, aber die vier neuen Schuhe sind keine echten
Öko-Produkte – noch nicht! Zu viele Bestandteile und Verfahren in der Herstellung hochwertiger Bergstiefel gibt es einfach noch nicht in ‚grün’.
Aber wir sind überzeugt, die Verwendung der Häute von Bio-Rindern ist ein Schritt in die richtige Richtung – in Richtung Nachhaltigkeit. Und wir
arbeiten intensiv an den nächsten Schritten.“

Und ganz ehrlich. Wer heute neue Wanderschuhe kauft gibt locker €200,- und mehr aus. Da kann man auch gleich ein paar € mehr ausgeben und dann beim Wandern in den Bergen mit gutem Gewissen die Kühe streicheln.

 

 

Gut zum Essen

Gut zum Essen

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Teller statt Tonne (das fünfte Viertel)

Anknüpfend an die Erkenntnis, dass ein Tier nicht nur aus Filet, Schnitzel, Steak und Braten besteht hier der Hinweise auf eine Aktion von Slow Food Mainfranken Hohenlohe die sich für die Verwendung des „Fünften Viertel“ einsetzt.

Dazu schreibt Slow Food: „Das 5. Viertel der Schlachttiere sind all jene Teile, die einst normaler Teil des Speisezettels waren und auch in der feinen Küche ihren Platz hatten, heute aber vielfach verpönt sind: die Innereien, das Kopffleisch, der Schwanz u.a. und deshalb entweder zu Tierfutter verarbeitet werden oder auf dem Müll landen. Eine unsägliche Verschwendung, die gestoppt werden muss.

Das finden wir auch!

Die Gasthäuser fürs fünfte Viertel, die diese Teile der Tiere noch oder wieder zubereiten – falls man sich selbst erstmal nicht zum selbst-kochen traut – findet ihr hier.

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Vegane Produkte beim Metzger

Vegane Lebensmittel beim Metzger? Passt das wirklich zusammen? Ein Metzger aus Frankfurt beweist, dass das gut funktioniert. Vielleicht ein Vorbild für andere Metzger neben qualititv hochwertigen Produkten von glücklichen Tieren auch Alternativen anzubieten.

Das Interview findet ihr hier.

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www.rettetdashuhn.de: Vermittlung “ausgedienter” Legehennen

Wir haben in den großen Weiten eine ganz tolle Webseite entdeckt: www.rettetdashuhn.de

Katja und ihr Team informieren zum einen Hühnerhalter – und solche die es werden wollen – über die Haltung von Hühnern, zum Anderen über die Zustände in der industriellen Hühnerhaltung. Das wäre ja erstmal nichts Neues.

Was allerdings neu ist, ist die Information für Legehennenbetriebe, die ihre ausgedienten Legehennen, statt sie zu „entsorgen“, in private Hände vermitteln wollen.

<<Rettet das Huhn>> tritt dann in Aktion und holt die Tiere von kooperativen Betrieben ab, um ihnen schöne Plätze bei Privathaltern zu suchen. Gerade diese Hennen haben ein schönes restliches Leben verdient. Eier legen sie natürlich immer noch, wenn auch nicht mehr so viel, dass es sich für die Industrie lohnen würde, sie zu behalten. So ist das leider nunmal. 🙁

Wir finden <<Rettet das Huhn>> spitze und können nur immer wieder zur Hühnerhaltung für den Eigenbedarf animieren. Wenn es dann noch so ein armes Geschöpf wird, umso besser.

www.rettetdashuhn.de

www.rettetdashuhn.de

 

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Kampf gegen Ohrmarken

Bei unserem letzten Interviewtermin (Bericht ist in Arbeit) sind wir das erste Mal mit dem Thema Ohrmarken in Berührung gekommen. Und, ja, wenn man genauer darüber nachdenkt, sollte man zum Wohl der Tiere darauf verzichten kleinen Kälbern in ihre kleinen Ohren diese Marken einzustanzen.

In Bayern ist sogar eine neue Marke hinzugekommen, die ein 3mm großes Loch mit einer Gewebeprobe ausstanzt, die dann zur Untersuchung eingeschickt werden muss. Das ginge allerdings auch mit ein paar Tropfen Blut.

Anknüpfend daran gibt es hier einen interessanten Bericht zum Thema Ohrmarken zu lesen. Der Verein Uria (zur Förderung einer neuen Art der Tierhaltung) beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema.